Ablauf

Damit du eine Vorstellung hast was dich erwartet und was Kunsttherapie überhaupt ist, möchte ich an dieser Stelle ein bisschen ausholen. Die Methoden und Techniken in der Kunsttherapie sind sehr facettenreich. Ich habe eine Unterteilung in Malen, Schreiben und Gestalten vorgenommen, die ich hier ein wenig genauer ausführen möchte.

 

Beim Malen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Von der Auswahl des Maluntergrundes (Papier, Leinwand, Bücherseiten, …) bis zu den Malutensilien (Buntstifte, Pinsel, Gouache, Kohle, …) verspricht der kreative Prozess immer wieder neue Erfahrungen. Jedes verwendete Material hat seine eigene Wirkung und Faszination.

 

Eine angeleitete Übung könnte eine Fantasiereise sein und anschließend, auf Basis der inneren Bilder, ein eigens Bild zu gestalten. Sich intuitiv auf den kreativen Prozess einzulassen, verschafft Entspannung und zugleich Konzentration auf das Wesentliche, auf das Hier und Jetzt. Das entstandene Bild wirkt über den Bildrand hinaus und der Schaffensprozess kann bei Bedarf im Anschluss besprochen werden.

 


Das Schreiben wird als Methode eingesetzt, um Denkblockaden zu überwinden und in den kreativen Fluss zu kommen, wenn z.B. eine Seminar-, Diplom- oder andere schriftliche Arbeit ansteht. Aber auch das einfache Spiel mit Worten, Texten, Gedichten oder Reimen kann als kreative Kraftquelle in den Alltag integriert werden.

 


 

Beim Gestalten entstehen dreidimensionale Objekte. Ton, Stoffe, Steine oder andere Naturmaterialien dienen als Grundlage, um Skulpturen oder Installationen zu erschaffen. Darüber hinaus kann mit jeder Form des kreativen Ausdrucks gearbeitet werden, sei es mit Fotografie, Bewegung, Tanz oder Rollenspiel. Je nach persönlichem Anliegen oder Workshopschwerpunkt wird aus dem vielfältigen Pool geschöpft, um im kreativen Tun unbewussten Lebensthemen zu begegnen und neue (Lösungs)wege zu finden.